Die Stifter

Gertrud Beitlich (1915 †2011)

Reinhold Beitlich (1913  †1996)

1953 entschließt sich der in Hasel (Nordböhmen) geborene Reinhold Beitlich, zusammen mit seiner Frau Gertrud und den beiden Kindern, den Firmensitz von Erlangen nach Tübingen zu verlegen. Ausschlaggebend dafür war die starke Textilindustrie in diesem Raum sowie das Angebot an qualifizierten Mitarbeitern , welche als Textilfachleute an den Hochschulen in Reutlingen, Esslingen und Stuttgart Textilchemie studiert haben.

Reinhold Beitlich hat dann im Laufe der Jahre die CHT R. Beitlich GmbH zu einem weltweiten Konzern aufgebaut und bis ins hohe Alter geleitet.

Im Zuge der Unternehmens-Nachfolgeregelung wurde 1983 von den Eheleuten Beitlich die Reinhold Beitlich Stiftung gegründet und 1988 in eine gemeinnützige Einrichtung umgewandelt. Sie verkörpert innerhalb der weltweit operativen Tübinger CHT/BEZEMA-Unternehmensgruppe die gemeinnützigen und sozialen Bestrebungen des Firmengründers.

Dieser Schritt setzte die Bereitschaft und den Willen voraus, sich schon zu Lebzeiten von dem größten Teil des erarbeiteten Firmenvermögens unwiderruflich zu trennen und somit nicht mehr dem Eigennutz, sondern ausschließlich dem Gemeinnutz zur Verfügung zu stellen.

Knapp 80 % des Stammkapitals an der Vermögensträger Beitlich GmbH, der Holdinggesellschaft und Konzernmutter der CHT-Unternehmensgruppen, haben die Eheleute Beitlich in die Reinhold Beitlich Stiftung eingebracht. Mit den Erträgen aus dieser Beteiligung finanziert die Stiftung ihre Fördermittel und satzungsgemäßen Ausgaben.

 

ehepaar beitlich